Wild Zero

Filme
Datum: Sonntag, 17. Dezember 2017 17:00

Einzelticket:
6 Euro

Wild Zero

OT: Wairudo zero, J 1999, 98 Min., OmU, 35mm, R.: Tetsuro Takeuchi, D.: Guitar Wolf, Drum Wolf, Bass Wolf, Masashi Endô, Makoto Inamiya, Masao Sato

„Während die Erde zunehmend von Außerirdischen attackiert wird, tourt die intergalaktische Garagenpunkband Guitar Wolf unverdrossen durch die Lande. In einem verkackten Provinzstädtchen, dessen Einwohnerschaft durch einen Meteoriteneinschlag in der Mehrzahl zu Zombies mutiert ist, soll der nächste große Guitar-Wolf-Gig stattfinden. Hier finden sich ein: Ace, ein Möchtegern-Rock’n’Roller und –Rockstar und nebenbei größter Fan der Band. Tobio, ein Mädchen, das ein Junge ist und das Ace erst zufällig vor Tankstellenräubern und dann bewusst vor einer Bande Zombies rettet. Ein paar prollige Meteoritenfans, die scharf auf einen Gesteinsbrösel sind. Ein Rotte Gangster, die sich bei der knallharten Waffenhändlerin Yamazaki, eine Art Tank Girl im Karo-Body, entsprechend eindecken wollen. Sowie der Captain, Clubbesitzer in Hot Pants und verkappter Superheld mit Todesstrahlenblick, der noch ein Hühnchen mit Guitar Wolf zu rupfen hat. Außerdem natürlich jede Menge Zombies und Ufos, mit denen sich die Protagonisten auseinanderzusetzen haben.

Gut gemachter Low Budget Comic-Strip, der zu einem Ausflug Romero – Manga – und zurück einlädt. Die Handlung ist absolut nebensächlich und dient eigentlich nur dazu, Guitar Wolf ausreichend Platz zum Coolsein und Muckemachen einzuräumen: eine krachige Mischung aus 50s Trash-Rock’n’Roll, amerikanischer Garagenmusik und Ramones-Punk. Ace, der an sich sein Uncoolsein und seine Talentlosigkeit geißelt, und sein Love-Interest, das Boy-Girl Tobio, sind hier noch die normalsten Figuren. Ob’s nun der stramm kurzbehoste Captain ist, die dickliche Hanako (Taneko) mit Faible für außerirdisches Gestein, die später mit ihrem Proll-Freund Toshi (Yoshiyuki Morishita) ein reizendes Zombiepärchen abgibt, oder die geldgeile Yamazaki, die vorzugsweise im Panzerwagen unterwegs ist: Regisseur Takeuchi hat ein schrilles Völkchen versammelt, das sich splatternd durch die Sets schlägt. Wenn sich dann am Ende Leadgitarrist Guitar Wolf das Mutterschiff der Aliens allein mit seiner zum Samurai-Schwert mutierten Gitarre vornimmt, weiß man: R’n’R rettet einmal mehr die Welt.“ (Film Maniax)

 

 

 

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