Yung

yung
Kategorie
Filme
Datum
Samstag, 8. Februar 2020 21:15

Yung

Deutschland 2018, 95 Min., digital, deutsche Fassung, Regie: Henning Gronkowski, Darsteller: Emily Lau, Janaina Liesenfeld, Joy Grant

Frisches Blut für das träge deutsche Kino! Endlich mal wieder ein deutscher Film, der sich tatsächlich etwas traut!

„Janaina (Janaina Liesenfeld), Emmy (Emily Lau), Joy (Joy Grant) und Abbie (Abbie Dutton) leben in Berlin. Dort genießen sie das Nachtleben und kosten die hedonistische Seite der Metropole aus. Während sich Janaina ihr Taschengeld mit Webcam-Sex aufbessert, realisiert Emmy nicht, dass sie immer tiefer in den Strudel der Abhängigkeit gerät. Unterdessen ist Joy die meiste Zeit damit beschäftigt, Drogen zu verkaufen und über die Bedeutung von Liebe zu sinnieren. Die 16-jährige Abbie hingegen hat schon genaue Vorstellungen von ihrer Zukunft: Sie will in die Stadt der Engel, nach Los Angeles, und dort ihr Glück versuchen. Alle vier stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden und gehören der „Lost Generation“ an. Einer scheinbar ruhelosen, getriebenen Generation zwischen allem und nichts.“ (Björn Schneider, www.programmkino.de)

„Die Darstellerinnen machen ihre Sache vor der Kamera wirklich toll. Wie die lesbisch begehrende Emmy mit ihren eher heterosexuell orientierten Freundinnen darüber fachsimpelt, wie unattraktiv Penisse sind: herrlich. Oder wie Emmy die ganze Stadt Berlin zum 'Riesen-K-Hole' erklärt - womit das Loch gemeint ist, in das Nutzer der Droge Ketamin fallen, wenn die Wirkung nachlässt, oft begleitet von Bewusstlosigkeit. (…) Man lacht auch über diese Figuren in diesem halb tragischen, halb unfassbar polytoxikomanen Berliner Schulmädchen-Report mit Lizenz zum Strullen.
Henning Gronkowski spielt dabei mit noch mehr Referenzen: Dass alles stark improvisiert wirkt, als sei die Kamera einfach hinter den Darstellerinnen hergelaufen und habe festgehalten, was eben passiert, wenn es nur ganz wenige Anweisungen gibt – das hat sich Gronkowski beim Obercowboy des deutschen Films abgeguckt, bei Klaus Lemke, in dessen Low-Budget-Filmen er früher selbst mitgespielt hat („Schmutziger Süden“, „Unterwäschelügen“). Ja, „Yung“ entwickelt einen sehr ähnlichen, speziellen, schmuddeligen Lemke-Sog.“ (Jan Kedves, Die Zeit)
„Die Radikalität dieses Films ist sowohl das Kalkül seines Regisseurs als auch sein dokumentarisches Anliegen. Henning Gronkowski (…) kennt die Welt der Berliner Clubs, ihre Gesichter und Geschichten.“ (Annett Scheffel, Süddeutsche Zeitung)

 

 
 

Alle Daten

  • Freitag, 14. Februar 2020 21:15
  • Donnerstag, 13. Februar 2020 21:15
  • Samstag, 8. Februar 2020 21:15

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