Fritz the Cat

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Kategorie
Filme
Date
Freitag, 14. Juni 2024 21:15

Zur Ausstellung „Das war Schwermetall“

Fritz the Cat

USA 1972, 75 Min., 35mm, deutsche Fassung, Regie: Ralph Bakshi, Darsteller: Skip Hinnant, Rosetaa LeNoire, John McCurry 

„New York in den 1960ern: Kater Fritz hat sein Studentendasein satt. Stattdessen will er lieber sein Leben genießen und zu sich selbst finden. Seine Suche führt ihn nicht nur zu Haschpartys und wilden Sexorgien, sondern auch zu Aufständen in Harlem und zu einer terroristischen Gruppe, die ein Kraftwerk zerstören will.“ (www.ofdb.de)

Der erste Zeichentrickfilm, der in den USA die berüchtigte X-Freigabe („strengstes Jugendverbot“) kassierte, aber dennoch ein Riesenerfolg und Wegbereiter des Animationsfilms für Erwachsene wurde. Robert Crumb, Zeichner der legendären Undergroundcomic-Vorlage und Drehbuchautor, war von der filmischen Umsetzung wenig begeistert und ließ Fritz daraufhin sterben. Die Figur des Katers wirkt in den Comics zwar zynischer und nihilistischer. Dennoch geriet die Verfilmung erstaunlich wenig verwässert. Neben tabubrechenden Sex-, Gewalt- und Drogengags wird auch durchaus bissige Gesellschaftskritik geboten.

Es entstand noch eine weniger gelungene Fortsetzung („Die neun Leben von Fritz the Cat“), an der weder Regisseur Ralph Bakshi noch Robert Crumb beteiligt war.

 

Zur Ausstellung „Das war Schwermetall“

Vom 25.5. bis 16.6. (Di bis So von 10 bis18 Uhr, Vernissage: 24.5., 19 Uhr).ist im Künstlerhaus die Ausstellung „Das war Schwermetall“ über das legendäre Erwachsenencomic-Magazin (Original: „Métal hurlant“, USA: „Heavy Metal“) zu sehen. Aus diesem Anlass zeigt das KommKino sieben Filme: die beiden lange nicht mehr im Kino zu sehenden offiziellen „Heavy Metal“-Filme und fünf Werke, die den Geist des Magazins verströmen, indem sie Comics/Animation für Erwachsene thematisieren bzw. mit Unterstützung von Künstlern des Magazins entstanden sind.

 
 

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  • Freitag, 14. Juni 2024 21:15