Filmament-Sondersichtung: White Pillow

Kategorie
Filme
Datum
Freitag, 10. Mai 2019 21:15

Filmament-Sondersichtung: White Pillow

Deutschland 2017, 85 Min., deutsche Fassung, digital, R.: Toby Oliver, D.: Hannah Valentin, René Bauer, Dunja Bengsch, Jessica Maria Kunz

Als Emmas Kollegin Leonie während der Nachtwache in einem Krankenhaus stirbt, soll Krankenschwester Emma sie ersetzen. Doch Emma glaubt nicht an den Unfalltod der engen Freundin und beginnt selbst nachzuforschen. Dabei gerät ihr das Tagebuch der Verstorbenen in die Hände, das verschiedene, allem Anschein nach übernatürliche, Ereignisse während Leonies Schicht dokumentiert. Und alles scheint mit dem Stations-Patienten Friedrich Grau zu tun zu haben, der seit dem Selbstmord seiner Tochter in einer Art Wachkoma liegt und von seinem „Töchterchen“ halluziniert.
Geplagt von den Geistern ihrer Vergangenheit als auch den Geistern des Krankenhauses verliert Emma bald jeglichen Bezug zur Wirklichkeit …
„WHITE PILLOW“ stellt die erste Episode einer Mini-Serie dar, der sich mit den Themen „Schuld & Erlösung“ und den Begriffen von „Realität“ und „Übersinnlichkeit“ befasst. Das Publikum soll mit „WHITE PILLOW“ zweierlei auf die folgenden, mysteriösen Erzählungen vorbereitet werden: Einerseits wird darin die Welt etabliert, in der der Rest der Serie spielt, mit all ihren Rätseln und Ungereimtheiten. Zweitens wird von Figuren erzählt, die deshalb scheitern, weil sie das Übersinnliche nicht akzeptieren können und sich durch das Scheitern ihres logischen Kombinierungsvermögens dem Affekt der Angst hingeben und so komplett die Kontrolle verlieren.
Ziel des Episodenzyklus soll sein, dem Publikum nahe zu bringen, dass es Dinge gibt, die man nicht verstehen kann – und vielleicht auch nicht muss.

Im Vorprogramm laufen zwei weitere Filme von Toby Oliver:

Rückschlag

D 2017, 14 Min., R.: Toby Oliver, D.: Jessica Honz, Olaf Legner, Manuel Nero

Eine junge Frau trainiert für einen Titelkampf. Sie ist eine gute Boxerin - doch niemand will mit ihr Sparring machen. Ihr erster Partner lässt sie
stehen. Ihr Problem: Sie ist zu aggressiv. 
Erst als der Boxer MAX sich ihrer annimmt, hat sie einen festen Partner, der ihr aber auch ihre Probleme offen darlegt: Beim Boxen geht es nicht
um Aggression, nicht um Kraft oder ums Austeilen. Es geht ums Einstecken Können. Ums Weitermachen. Darum keine Angst zu haben,
aufzustehen. Und dafür braucht die junge Frau Balance.
Doch die kann sie nur finden, wenn sie mit sich selbst im Reinen ist.

Power Play

D 2018, 5 Min., R.: Toby Oliver, D.: Siri Wiedenbusch, Paul Fuchs

Madeleine und Maurice sind als Paar und Musiker ein eingespieltes Team: Gemeinsam haben sie etliche Auftritte, er an der Geige, sie am Klavier.
Doch stellt er sie stets in seinen Schatten. 
Als er mit ihr im Wagen eines Abends einen schrecklichen Unfall baut, wacht Madeleine mit einer schweren Handverletzung auf. Das Klavierspielen ist für sie gelaufen.
Dennoch hält sie die Beziehung zu ihm aufrecht, nur um mehr und mehr in aberwitzige, brutale Visionen abzudriften, die für sie der einzige Weg in die Freiheit scheinen. Doch wann verfließt die Grenze zwischen Vision und Realität?

Freitag, den 10. Mai 2019 um 21:15 Uhr, Eintritt: 3,00 EUR,
in Anwesenheit von Regisseur Toby Oliver und weiteren Mitwirkenden.

 
 

Alle Daten

  • Freitag, 10. Mai 2019 21:15