King-Kong – Frankensteins Sohn

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Freitag, 11. November 2022 16:30

King-Kong – Frankensteins Sohn

Originaltitel: Kingu Kongu no gyakushû, Japan/USA 1967, 91 Minuten, deutsche Fassung, 35mm, R.: Ishirô Honda, D.: Rhodes Reason, Mie Hama, Linda Miller, Akira Takarada

„Der verrückte Dr. Who möchte im ewigen Eis das radioaktive Element X bergen, um eine Atombombe zu basteln und damit die Welt zu erpressen. Für die Bergung konstruiert er einen riesenhaften Roboter nach King Kongs Vorbild. Als „Robot-Kong" in die Nähe des Element X kommt, schmoren seine Schaltkreise durch. Also lässt Dr. Who den echten King Kong von seiner Insel entführen, um ihn für die Bergung von Element X zu missbrauchen. Doch King Kong kann fliehen und macht sich auf den Weg nach Tokio. Dr. Who reist mit „Robot-Kong“ ebenfalls nach Tokio, um das Affenmonster wieder einzufangen. Zwischen dem Riesenaffen und seinem mechanischen Ebenbild entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod ...“ (ofdb.de)

„Mit „King Kong – Frankensteins Sohn“ präsentiert sich ein weiteres Highlight des klassischen Kaijû Eiga, bei dem Regisseur Ishirô Honda, SFX-Guru Eiji Tsuburaya und Komponist Akira Ifukube zu Höchstform aufliefen. Das auch heute noch von vielen Fans bewunderte goldene Trio verarbeitete in diesem äußerst eigenwilligen Remake des originalen „King Kong“-Filmes von 1933 nicht nur etliche Versatzstücke des Vorbildes auf äußerst japanische Art, sondern präsentiert sein Schaffen auch noch in wundervollen, farbprächtigen Cinemascope-Bildern.“ (Johnny Danger, medusisx.com)

„Godzilla mag der König des Kaijû Eiga sein, aber mein Herz schlägt für Kingu Kongu! Der Riesenaffe sieht in seiner japanischen Inkarnation so herzerwärmend derangiert aus – dümmlich-verschlafener Blick aus trüben Glubschaugen, Überbiss, unreine, krustige Affenhaut, Altherrenbusen und ein motten- und wanzenzerfressenes Fell, das bestimmt nach nassem Hund riecht, dass man ihn einfach liebhaben muss. […] Für mich einer der schönsten Toho-Kaijû der Sechzigerjahre, ein einziges Wunderwerk, vollgestopft mit allem, was man an diesen Filmen immer schon toll fand: putzige Modellbauten, erwachsene Menschen in Gummianzügen, tolldreiste Ideen, einem schier wahnwitzigen Plot und dusselige Dialoge in rasanter Folge. [...] „Kingi Kongu no gyakushû“ ist reine Kinomagie, die in der Szene zu sich kommt, in der King Kong mit dem Arsch voran ins Wasser des Nordpols hüpft.“ (Oliver Nöding, Remember It For Later)

 

 
 

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