Die Todeskralle des grausamen Wolfes

Filme
Datum: Sonntag, 9. September 2018 14:00

Eintritt:
6 Euro

Die Todeskralle des grausamen Wolfes

OT: El Retorno de Walpurgis, Mexiko/Spanien 1973, 78 Min., dF, 35mm, R.: Carlos Aured, D.: Paul Naschy, Fabiola Falcón, Mariano Vidal MolinaMaritza Olivares

„Weil sie im Mittelalter die Anführerin eines Satanistenkults auf den Scheiterhaufen gebracht haben, lastet ein Fluch auf den Daninskys. Nur wann er in Kraft tritt, steht in den Sternen. Es trifft dann ein paar hundert Jahre später den braven Waldemar (Paul Naschy): Eine Frau versetzt ihm einen Biss mit einem Wolfsschädel und beim nächsten Vollmond verwandelt sich der Arme in einen Werwolf. Die anderen Dorfbewohner glauben an das Werk eines Irren und Waldemar selbst hat keine Erinnerung an seine nächtlichen Streifzüge … (..) Eine gewisse Atmosphäre kann man ihm nicht absprechen, das Wolfs-Make-up finde ich super und eigentlich sogar besser als spätere, weitaus realistischere Varianten, gewisse Unzulänglichkeiten versprühen zentnerweise Charme, etwa das Wölfe hier von Schäferhunden verkörpert werden. Man fährt definitiv besser, wenn man in diesen Film mit der Erwartung einer bestimmten Stimmung und Bildwelt geht, als mit der Hoffnung auf spannende Unterhaltung.“ (Oliver Nöding, Remember It for Later)

Der Spanier Paul Naschy alias Jacinto Molina Álvarez, ehemaliger Gewichtheber, bemühte sich vor allem in den wilden 70ern die klassischen Kinomonster mit zeitgemäßen Splatter- und Sexeinlagen wiederzubeleben. Und hatte dabei beachtlichen Erfolg in den Schmuddel- und Grindhouse-Kinos. Besonders lag ihm die Figur des Werwolfs Waldemar Daninsky am Herzen, den er in etlichen Filmen verkörperte. „Die Todeskralle des grausamen Wolfes“ gilt dabei als einer der besten.

"Primitive, aber bedeutungsschwangere Horrorunterhaltung, die in der Wahl abwegiger und ekelerregender Äußerlichkeiten keine Grenzen kennt." (katholischer Filmdienst)

 

 

 

Alle Daten


  • Sonntag, 9. September 2018 14:00