Der Killer von Wien

Filme
Datum: Freitag, 23. November 2018 21:15

Eintritt:
6 Euro

Der Killer von Wien
(Lo strano vizio della signora Wardh)
Italien/Spanien 1971 | 98 Min. | deutsche Fassung | 35mm (1:2,35)

Regie: Sergio Martino
Darsteller: George Hilton, Edwige Fenech, Conchita Airoldi, Ivan Rassimov, Alberto de Mendoza, Bruno Corazzari
Drehbuch: Eduardo Manzanos, Ernesto Gastaldi, Vittorio Caronia
Kamera: Emilio Foriscot, Florian Trenker
Musik: Nora Orlandi

Die Ehe der attraktiven Julie Wardh (Edwige Fenech) steht kurz vor dem Aus. Gemeinsam mit ihrem Mann Neil (Alberto de Mendoza), einem älteren Börsenmakler, macht sie sich auf den Weg nach Wien, da dort wichtige Geschäftstermine anstehen. In ihrer Heimatstadt angekommen trifft Julie auf ihre alte Freundin Carol und lernt auf einer Party den Frauenschwarm George (George Hilton) kennen. Julie kann ihre Zuneigung zu George nicht lange unterbinden und sieht in ihm weit mehr als nur einen unbedeutenden Flirt. George scheint ein neuer Lichtblick in Julies Leben zu sein, abseits vom langweiligen Geschäfts-und Eheleben ihres Mannes. Während Julie und George ihre Affäre in vollen Zügen genießen taucht unerwartet Julies Ex-Liebhaber Jean (Ivan Rassimov) auf. Trotz der dunklen Vergangenheit beider, konnte sich Jean nie ganz von Julie lösen und umwirbt sie wo es nur geht. Die Nettigkeiten von Jean nehmen zu und umso mehr grauenvolle Gedanken an ihr damaliges sadomasochistisches Verhältnis kehren bei Julie zurück. Zur selben Zeit werden in Wien vermehrt hübsche Frauen von einem vermummten Serienkiller mit Rasiermesser getötet und auch Julie fällt in das Raster des scheinbar unaufhaltsamen Schlitzers. Wer ist der mysteriöse Killer? Ist es Jean? Julies Ehemann, der wegen dem Seitensprung seiner Frau durchdreht? Oder George, der Julie konkurrenzlos für sich alleine haben möchte? (filmArt)

Ein Klassiker des damals noch jungen Giallo-Genres, veredelt durch erstklassige Schauspieler, die wunderschöne Musik von Nora Orlandi, deren suggestives Dies Irae den Kopf nicht mehr so schnell verlässt, die unauffällig-effektive Kameraführung von Emilio Foriscot, und ein klug aufgebautes und mit genau den richtigen Twists versehenes Drehbuch von Ernesto Gastaldi. Ein Muss für jeden Thriller-Fan, und für Liebhaber stylisher 70er-Jahre Settings (und von Frauen in Papierkleidern) erst recht.

 

 

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  • Freitag, 23. November 2018 21:15