Femme Fatale

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Datum: Mittwoch, 4. Dezember 2019 21:15

Eintritt:
6 Euro

Femme Fatale

Frankreich/USA 2002, 114 Min., deutsche Fassung, 35 mm, Regie: Brian De Palma, Darsteller: Rebecca Romijn, Antonio Banderas, Peter Coyote

„Beim Filmfestival in Cannes raubt die attraktive Laure mit perfiden Methoden den millionenschweren Schmuck eines Filmstars. Doch der perfekte Coup geht in letzter Minute schief. Während ihre Partner gefasst werden, entkommt Laure mit der Beute nach Amerika. Sieben Jahre später hat sie es zur Frau des Pariser US-Botschafters gebracht und lebt unter falschem Namen ein neues Leben. Als ein Foto eines Paparazzo auf der Titelseite einer Illustrierten erscheint, ist die Scheinidentität der Diamanten-Diebin gefährdet und sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Dieser Film ist ein Comeback, und das in jeder Hinsicht. Eine Rückkehr nach Paris, in die Hauptstadt des Kinos, ins Reich des Déjà-vu, wo die Zeiten sich überlagern und die Perspektiven sich multiplizieren, aus denen von ihnen erzählt werden kann. Déjà-VUE steht allerdings auf den Plakaten, die in diesem Film auftauchen, denn Brian De Palma wandelt den gern zitierten Terminus ab, in die Femininform: „Handeln ohne zu wollen ... wollen ohne zu können ... wissen ohne gesehen zu haben ... sehen ohne vorherzusehen ..." (Paul Valery)

"Wie kann man neue Bilder schaffen, fragt De Palma, wie kann man Bilder neu schaffen? De Palma hat sicher keine Angst vor dem Déjà-vu, er bekennt sich zur Macht der Oberflächlichkeit und zum Spiel der Illusionen - und er übernimmt das fest umrissene Bild der femme fatale, wie es überliefert wird in Kino- und Kunstgeschichte.“ (Fritz Göttler)

"Ein Vexier­spiel ganz im Stil der anderen großen Werke dieses Regis­seurs: "Obsession", "Dressed to Kill", "Body Double" oder zuletzt "Snake Eyes", mit Verweisen auf den Film Noir, Antonioni und so manches mehr. Ob es wirklich aufgeht, muss jeder selbst über­prüfen, aber ein großes, viel­schich­tiges Vergnügen ist "Femme Fatale" auf jeden Fall." (Rüdiger Suchsland, Artechock)

"Wichtiger als die Entwicklung komplexer Charaktere sind De Palma stets die komplexen Resonanzen auf der visuellen (Bedeutungs-)Ebene. Und in dieser Beziehung ist FEMME FATALE ein ganz klares Meisterstück!" (Gregor Torinus, www.filmtips.at)

"This is pure filmmaking, elegant and slippery." (Roger Ebert)

 

 

 

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