Fire Down BelowEine Premiere! Der Meister, Sifu, Gottgesandter, die Seemöwe persönlich betritt zum ersten Mal in der jahrtausendealten Geschichte der B-Film Basterds unsere Leinwand.Stefans Egal, der Mann mit dem Pferdeschwanz und dem Zopf, mit den Waffenscheinen mit und für Hand und Fuß und immer in die modischst ansehnlichen Stoffe gewickelt (eure Augen werden hörbar schreien... vor Freude).
Frohlocket!
In einem seiner Kultklassiker aus den Mittelspätneunzigern "Fire Down Below" (Et brennt, unnerum! - Nicht zu verwechseln mit dem plot-adjacent "Auf brennendem Eis") ergötzt uns der Meister des subtilen Mimenspiels und Mummenschanzes als vom Widows-Peak-Scheitel bis zur Schlangenlederstiefelsohle überzeugender Umweltbehördenbeamter, der einer merkwürdsamen Meldung über giftige Flüsse und dem danach unerklärten Verschwinden eines Kollegen im High Life des kentuckischen Hinterwalds in Cognito (in den Klamotten!) nachgeht und dort nicht nur alles und jeden kurz, klein und kaputt haut, sondern auch ganz nebenbei noch die Modewelt junger Kinogehenden für immer auf den Kopf stellt, während er sich an dritter Stelle mal eben noch durch Barfights, Mercenaries und sonstige Widrigkeiten nuschelt.Der einzige Kinofilm eines sonst eher in TV-Gefilden beheimateten Regisseurs (Félix Enríquez Alcalá, der laut IMDB tatsächlich auch Schuld an dem nie erschienenen '94er Justice League TV-Movie war) in dem sich entgegen der späteren Machwerke unseres Lieblings Aikido-Klopses noch ein paar bekannte Nasen vor der Linse tummeln (Kris Kristofferson, Marg Helgenberger, Stephen Lang...Das verspricht doch nur... äh, Gutes.