09
Dez.
2025
Dienstag, 9. Dezember 2025 21:15
96. Tuesday Trash Night Santa Claus – Ein Weihnachtsfest jenseits der Nordpol-Realität Originaltitel: Santa Claus, Mexiko 1959, 91 Minuten, OV, digital, Regie: René

96. Tuesday Trash Night

Santa Claus – Ein Weihnachtsfest jenseits der Nordpol-Realität

Originaltitel: Santa Claus, Mexiko 1959, 91 Minuten, OV, digital, Regie: René Cardona, Darsteller: José Elías Moreno, Cesáreo Quezadas ‘Pulgarcito’, José Luis Aguirre ‘Trotsky’, Armando Arriola, Lupita Quezadas

Die Weihnachtszeit steht an und somit auch ein entsprechendes „Geschenk“ an die Besucher der „Tuesday Trash Night“. Und was könnte weihnachtlicher sein als ein Film aus Mexiko? „Santa Claus“, ein Weihnachtsfilm, der aussieht, als wäre er in einer himmlischen Werkstatt entstanden – nur dass dort offenbar ein paar Elfen zu viel am Glühwein genuckelt haben. Was hier über die Leinwand schneit, ist ein Feuerwerk aus süßlichstem Festtagskitsch, bizarren Moralparabeln und einer musikalischen Völkerwanderung, die so gar nicht nach „Stille Nacht“ klingt.

Santa residiert hoch über den Wolken in einer bonbonfarbenen Märchenwelt, in der Kinder aus aller Herren Länder engelsgleich singen – und dabei klingen, als hätten sie ihre Texte direkt vom Weihnachtsmanns-Schokoladenpapier abgelesen. Währenddessen versucht ein diabolisch-grinsender Teufel, das große Fest zu sabotieren und Santas Mission mit Slapstick, Spuk und fragwürdigen Tanzschritten zu vereiteln. Die Kinderhelfer wirken wie lebendig gewordene Spieluhrenfiguren, die sich durch ein Studio-Set bewegen, das mehr an ein verschneites Schaufenster als an ein Winterwunderland erinnert.

„Santa Claus“ ist ein weihnachtliches Kuriositätenkabinett: zuckersüß, schaurig-schräg und so überladen, dass man unweigerlich das Gefühl bekommt, mitten in einer fremdartigen, funkelnden Christbaumkugel festzustecken. Perfekt für einen Dezemberabend, an dem man bereit ist, Weihnachten einmal ganz anders – und herrlich trashig – zu feiern.

10
Dez.
2025
Mittwoch, 10. Dezember 2025 21:15
Im Osten was Neues Deutschland 2025, 82 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Loraine Blumenthal, mit Thomas Eichstätt u. a. Wenn

Im Osten was Neues

Deutschland 2025, 82 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Loraine Blumenthal, mit Thomas Eichstätt u. a.

Wenn Fußballtrainer Thomas „Eichi“ Eichstätt mit seiner Mannschaft aus Torgelow bei Turnieren auftaucht, fallen sie sofort auf. Der große, kräftige Mann mit Glatze, Tattoos und Stimme, die über das ganze Feld hallt, trainiert vor allem Geflüchtete. Auf dem Rasen sind die jungen Erwachsenen ganz im Hier und Jetzt. Abseits des Spielfelds jedoch holt sie die Sehnsucht nach Heimat und die Unsicherheiten ihres Alltags ein. Thomas Bundu kämpft um sein Bleiberecht für sich und seine Familie, während der 17-jährige Asad ohne Schulabschluss auf Jobsuche geht. Fremdenfeindlichkeit und die Suche nach Zugehörigkeit prägen ihren Weg zusätzlich. Für viele Spieler ist „Eichi“ Bezugsperson und Freund – zugleich ringt er selbst mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit als Rechtsextremist und der Frage, wie er heute damit leben kann.

Der abendfüllende Dokumentarfilm zeigt mal humorvoll und leicht, mal tiefsinnig und ungeschönt ihre Lebenswege, die gegensätzlicher nicht sein könnten. „Ein Film über Läuterung, Aufeinander zugehen, Zusammenhalt, der die Komplexität von Migration aus einer sehr praxisnahen Perspektive beleuchtet, fern von Stammtischsprüchen oder markigen Politikerstatements.“ (Filmdienst) „Ein bewegendes Zeugnis, das zeigt, was es heißt, den Mensch als Mensch zu sehen, Brücken zu bauen und im Leben neu anzukommen. Dieser Film erzählt empathisch, wie das geht.“ (DOK.fest München 2025)

 

11
Dez.
2025
Donnerstag, 11. Dezember 2025 21:15
Bone Lake USA 2025, 93 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Mercedes Bryce Morgan, Darsteller: Alex Roe, Maddie Hasson, Marco

Bone Lake

USA 2025, 93 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Mercedes Bryce Morgan, Darsteller: Alex Roe, Maddie Hasson, Marco Pigossi, Andra Nechita

„Eigentlich sollte es ein wunderbar romantisches Wochenende werden. Doch kaum im abgelegenen Ferienhaus angekommen, müssen Diego und Sage feststellen, dass sie nicht die Einzigen in der schicken Unterkunft sind. Notgedrungen lassen sie sich auf den Urlaub zu viert ein – schließlich wirken der draufgängerische Will und seine quirlige Freundin Cin durchaus sympathisch. Eine bitter verhängnisvolle Entscheidung.

Mercedes Bryce Morgan verrührt in ihrem eiskalten Schocker gekonnt den Geist des klassischen Femme-fatale-Thrillers à la „Single White Female“ mit der rotzigen Soziopathie eines „Barbarian“. Dabei lässt sie ihr Publikum sich in wohliger Sicherheit wiegen, während sie unbemerkt schon mal den Vorschlaghammer herausholt. Ein durch und durch kompromissloser Psychohorror, der mit morbider Neugier die Verbindung von Eros und Thanatos feiert.“ (fantasyfilmfest.com)

"Ausgesprochen unterhaltsamer Mix aus erotischem Thriller und Survival-Horror, mit viel Augenzwinkern, aber großer Stilsicherheit angerichtet." (Harald Ladstätter, www.filmtips.at)

 

12
Dez.
2025
Freitag, 12. Dezember 2025 21:15
Filmament-Sondersichtung Nr. 12: Invisible People Frankreich/Deutschland 2024, 71 Min., R.: Alisa Berger INVISIBLE PEOPLE von Alisa Berger ist ein experimenteller

Filmament-Sondersichtung Nr. 12:

Invisible People

Frankreich/Deutschland 2024, 71 Min., R.: Alisa Berger

INVISIBLE PEOPLE von Alisa Berger ist ein experimenteller Dokumentarfilm über den japanischen Butoh-Tanz. Er vereint eine Reihe filmischer Porträts von Butoh-Meisterinnen und Performerinnen und widmet Yoshito Ōno, dem Sohn des Butoh-Mitbegründers Kazuo Ōno, besondere Aufmerksamkeit - Yoshito Ōno verstarb während der Dreharbeiten.

Der Film verknüpft Elemente aus Tatsumi Hijikatas poetischen und philosophischen Texten zum Butoh, Lebensgeschichten verschiedener Protagonist*innen sowie eine geheimnisvolle Suche nach den „unsichtbaren Menschen“. So entsteht ein intimes, mehrschichtiges Porträt eines einzigartigen zeitgenössischen Tanzes, der sich in Schattenzonen zwischen Aufbegehren, Erotik, Trance, Ritual, Meditation, Gebet, Ahnen-Erfahrung und körperlicher Anonymität bewegt. Allmählich entfernt sich der Film von seinem Kerngegenstand und entfaltet sich zu einem universellen Fresko des Lebens - mit seinen Schicksalswendungen und eigenartigen Mikro-Verbindungen.

„INVISIBLE PEOPLE gibt sich als Porträt des Butoh aus, richtet den Blick jedoch auf das Verborgene: unsichtbare Körper, Menschen und Gesten. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und dem Verlust meines Vaters erkundet der Film diese immateriellen Räume - mit Butoh als Linse. Er sucht nach dem Nicht-Automatischen des Lebens, das in Übergängen existiert, in der Magie der Begegnung mit unsichtbaren Momenten. Die Butoh-Tänzerinnen und ihre Wege dienen als Kanal und Einladung, in diesen Denkprozess einzutreten. Indem der Film traditionelle Erklärungsmuster zurückweist, rückt er die Menschen und ihre emotionalen Geschichten in den Vordergrund - statt, wie viele Butoh-Dokumentationen, historische oder technische Details zu referieren. Die Praxis wird entmystifiziert; es geht nicht um die „Dunkelheit“ oder die „Heilung“ des Butoh. Es geht um das Randständige, das Unsichtbare, das Außenseiterische - ums Lebendigsein.

Ich wollte eine tranceartige Filmerfahrung schaffen, eine Verbindung zwischen Zuschauerin und Film, die ermöglicht, das eigene Hinübergleiten in Unsichtbarkeit und in eine Welt der Formen zu spüren. Die mosaikartige Struktur des Films verbindet uns - so hoffe ich - mit dem transformativen Moment zwischen Existenz und Tod.“ (Alisa Berger)

Die Regisseurin wird zur Vorstellung anwesend sein und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen.

 

13
Dez.
2025
Samstag, 13. Dezember 2025 21:15
Die Glücksritter Originaltitel: Trading Places, USA 1983, 111 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: John Landis, Darsteller: Dan

Die Glücksritter

Originaltitel: Trading Places, USA 1983, 111 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: John Landis, Darsteller: Dan Aykroyd, Eddie Murphy, Jamie Lee Curtis

Louis Winthorpe III ist der Geschäftsführer eines millionenschweren Unternehmens. Es gehört den Duke-Brüdern, welche untereinander eine herzlose Wette abschließen, was dazu führt, daß Louis von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt wird. Seiner Identität beraubt muss er zusätzlich erleben, wie sich seine Verlobte davon macht. Auch sein jahrelanger vertrauter Butler schlägt ihm die Türe vor der Nase zu, als hätte er ihn nie gekannt. Die Dukes sorgen durch einen Schwindel dafür, daß der Gauner Billy Ray Valentine seinen Platz einnimmt. Das Ganze ist ein Experiment, bei dem sie herausfinden wollen, ob das Verhalten eines Menschen mehr von seiner Umwelt oder seinen Genen bestimmt wird.

Was hochdramatisch klingt, ist ein Heidenspaß, passend zur Vorweihnachtszeit. Basierend auf einer originellen Idee wird dem Zuschauer hier eine unterhaltsame Mischung aus Slapstick, Wortwitz und sozialer Satire geboten. Der Film haut uns die Klischees und Stereotypen nur so um die Ohren. Zwischen karikiertem Rassismus und Sexismus herrlich politisch unkorrekt und dabei, oder gerade deswegen, zum Brüllen komisch. Und Dan Aykroyd als Nikolaus ist einer der erbärmlichsten Anblicke des zeitgenössischen Kinos. (nach christophhartung.de)

 

16
Dez.
2025
Dienstag, 16. Dezember 2025 21:15
Deadly Games – Allein gegen den Weihnachtsmann Originaltitel: 3615 code Père Noël, Frankreich 1989, 87 Minuten, deutsche Fassung,

Deadly Games – Allein gegen den Weihnachtsmann

Originaltitel: 3615 code Père Noël, Frankreich 1989, 87 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: René Manzor, Darsteller: Alain Musy, Brigitte Fossey, Patrick Floersheim

Der neunjährige Thomas bekommt es mit einem brutalen Killer im Weihnachtsmann-Kostüm zu tun. Ein Kind wird für den mordlüsternen Psychopathen wohl kein Hindernis darstellen … – sollte man meinen. Doch Thomas erweist sich als sehr intelligenter und auch als sehr hartgesottener Gegner.

Der Weihnachtsmann als Killer, dies war bereits zur Entstehungszeit des Films anno 1989 keine neue und originelle Idee. Aber die aus Frankreich stammende und dennoch recht amerikanisch wirkende Horrorkomödie entwickelt einen durchaus eigenwilligen Stil. Regisseur René Manzo warf den Machern der kurze Zeit später entstandenen Blockbuster-Komödie „Kevin – Allein zu Haus“ übrigens vor, ihn plagiiert zu haben. Die Parallelen sind in der Tat nicht zu übersehen.

„Es verwundert, dass „Deadly Games – Allein gegen den Weihnachtsmann“ trotz seines Kultpotenzials ein heute eher unbekannter Film ist (…). Er ist nicht nur ein faszinierendes Genrekuriosum, sondern funktioniert tatsächlich in einem gewissen Modus als Weihnachtsfilm. Nicht nur wegen des Themas, schließlich will er auf dieser Ebene den Weihnachtszauber ja demontieren. Manzors Wundertüte hält eine Stimmung bereit, die einen dazu verführt, sich in ein kindlich-magisches Sich-verwundern-und-mitreißen-lassen zurückzuversetzen, ein Gefühl, das der Qualität kindlicher Weihnachtsfreude nicht unähnlich ist.“ (Michael Fleig, www.critic.de) „Interessant wird „Deadly Games“ auch durch das hohe technische Niveau, welches sich besonders durch eine brillante Szenenmontage und eine bewegungsfreudige Kameraarbeit auszeichnet.“ (Frank Trebbin, Die Angst sitzt neben dir)

 

17
Dez.
2025
Mittwoch, 17. Dezember 2025 21:15
Nightmare Before Christmas Originaltitel: The Nightmare Before Christmas, USA 1993, 76 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Henry

Nightmare Before Christmas

Originaltitel: The Nightmare Before Christmas, USA 1993, 76 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Henry Selick

Jack Skellington, der charmante Kürbiskönig von Halloween Town, ist müde von der immer gleichen Gruselroutine. Als er auf Christmas Town, die Stadt in der Weihnachten gefeiert wird, stößt, entdeckt er eine neue Welt voller Licht, Freude und Wärme – und fasst den Entschluss, Weihnachten selbst zu inszenieren. Doch seine Versuche führen zu chaotischen Missverständnissen und zeigen, dass man die Magie anderer Welten nicht einfach übernehmen kann.

Was „Nightmare Before Christmas“ besonders macht, ist die unverwechselbare Mischung aus der Ästhetik nach Trickfilmzeichner Tim Burton und aufwändiger Stop-Motion-Animation. Jede Figur, jede Kulisse wirkt wie ein kunstvoll gestaltetes Miniaturtheater, das zwischen Grusel und Witz oszilliert. Die Kritiken loben den Film seit jeher: Die New York Times bezeichnete ihn als „ein visuelles Wunderwerk, das die Grenzen des Stop-Motion-Kinos neu definiert“ und hob die Mischung aus dunkler Fantasie und warmherziger Botschaft hervor. Zeitloser Klassiker!

 

18
Dez.
2025
Donnerstag, 18. Dezember 2025 21:15
Xmas Massacre Originaltitel: L'Ultimo Treno della Notte, Italien 1975, 90 Min., dF, Digital, R: Aldo Lado, D: Flavio Bucci, Macha

Xmas Massacre

Originaltitel: L'Ultimo Treno della Notte, Italien 1975, 90 Min., dF, Digital, R: Aldo Lado, D: Flavio Bucci, Macha Méril, Gianfranco De Grassi

Aldo Lado, ein höchst versierter italienischer Regisseur („Malastrana“), orientierte sich bei diesem Weihnachtsreißer an Wes Cravens berüchtigten Schocker „Last House on the Left“, verlegte die Story aber geschickterweise in einen Zug. Dies verleiht seinem Thriller eine sehr klaustrophobische Atmosphäre. Der Film wurde von der FSK nur mit Schnittauflagen freigegeben, in England war er gar lange Zeit komplett verboten. Es handelt es sich aber keineswegs um einen oberflächlichen Brutalostreifen. Wir zeigen die komplett unzensierte Version. 

„Lisa lädt ihre Freundin Margaret ein, die Weihnachtsferien zusammen mit ihren Eltern zu verbringen, woraufhin die beiden den nächsten Zug nehmen und außer einer öden Fahrt und noch „beschaulicheren“ (sprich: langweiligeren) Ferien nichts Großartiges erwarten. Doch scheinbar haben sie den letzten Zug links gewählt, denn im Abteil treffen sie zwei kleinkriminelle Schläger in Begleitung einer seltsamen Dame, die nichts Gutes im Schilde zu führen scheinen. Die naiven Mädchen erkennen die Gefahr etwas zu spät und da sitzen sie auch schon in der Falle ... [...] 

Atmosphärisch gehört der Film (…) zum Besten, was man im (italienischen) Genre-Kino zu Gesicht bekommen kann. Denn Aldo Lado versteht es, wie schon in seinen empfehlenswerten Vorgängerwerken, eine düstere und unheilschwangere Atmosphäre der ständigen, lauernden Bedrohung zu schaffen - die durch das klaustrophobische Zugsetting und den „unheimlichen“ Soundtrack nur noch verstärkt wird. Tarantino-Protegé Eli Roth ließ sich dadurch zu seinen Zugsequenzen in „Hostel 2“ inspirieren - nicht das schlechteste Vorbild“ (Anatol Holzbauer, www.mannbeisstfilm.com) 

„Aldo Lado ist hier ein wirklich hervorragender und verstörender Film gelungen. (…) Nichts ist so, wie es scheint – immer wieder trumpft das geschickt strukturierte Drehbuch mit bösartigen Wendungen und Brüchen des altbekannten Schwarz/Weiß-Schemas auf. Die Erwartungen des Zuschauers werden immer wieder auf perfide Weise durchkreuzt, und die eigene Moral wird pausenlos in Frage gestellt. (…) 

Die Inszenierung ist meisterhaft: Die Kameraführung glänzt mit außergewöhnlichen Fahrten und Lichtgestaltungen (blau-rote Kontraste werden sehr geschickt eingesetzt), suggestive Schnittfolgen tragen zur verstörenden Atmosphäre bei. 

Der minimalistische Score stammt von Ennio Morricone, wird aber nur sehr sparsam eingesetzt. (…) Der übrige Soundtrack besteht in erster Linie aus dem entnervenden Rattern der Zugräder, was die klaustrophobische Stimmung im engen Abteil noch ungemein intensiviert.“ (nach Filmclub Bali) 

In der Bundesrepublik war der Streifen übrigens unter dem unglaublichen Titel "Mädchen in den Krallen teuflischer Bestien" zu sehen.

 

19
Dez.
2025
Freitag, 19. Dezember 2025 21:15
Die Glücksritter Originaltitel: Trading Places, USA 1983, 111 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: John Landis, Darsteller: Dan

Die Glücksritter

Originaltitel: Trading Places, USA 1983, 111 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: John Landis, Darsteller: Dan Aykroyd, Eddie Murphy, Jamie Lee Curtis

Louis Winthorpe III ist der Geschäftsführer eines millionenschweren Unternehmens. Es gehört den Duke-Brüdern, welche untereinander eine herzlose Wette abschließen, was dazu führt, daß Louis von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt wird. Seiner Identität beraubt muss er zusätzlich erleben, wie sich seine Verlobte davon macht. Auch sein jahrelanger vertrauter Butler schlägt ihm die Türe vor der Nase zu, als hätte er ihn nie gekannt. Die Dukes sorgen durch einen Schwindel dafür, daß der Gauner Billy Ray Valentine seinen Platz einnimmt. Das Ganze ist ein Experiment, bei dem sie herausfinden wollen, ob das Verhalten eines Menschen mehr von seiner Umwelt oder seinen Genen bestimmt wird.

Was hochdramatisch klingt, ist ein Heidenspaß, passend zur Vorweihnachtszeit. Basierend auf einer originellen Idee wird dem Zuschauer hier eine unterhaltsame Mischung aus Slapstick, Wortwitz und sozialer Satire geboten. Der Film haut uns die Klischees und Stereotypen nur so um die Ohren. Zwischen karikiertem Rassismus und Sexismus herrlich politisch unkorrekt und dabei, oder gerade deswegen, zum Brüllen komisch. Und Dan Aykroyd als Nikolaus ist einer der erbärmlichsten Anblicke des zeitgenössischen Kinos. (nach christophhartung.de)

 

20
Dez.
2025
Samstag, 20. Dezember 2025 21:15
Christmas Double Feature: Stirb Langsam & Stirb Langsam 2 Stirb langsam Originaltitel: Die Hard, USA 1988, 131 Minuten, deutsche Fassung,

Christmas Double Feature: Stirb Langsam & Stirb Langsam 2

Stirb langsam

Originaltitel: Die Hard, USA 1988, 131 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: John McTiernan, Darsteller: Bruce Willis, Alan Rickman, Alexander Godunov

Stirb langsam 2

Originaltitel: Die Hard 2, USA 1990, 124 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Renny Harlin, Darsteller: Bruce Willis, Bonnie Bedelia, William Sadler

Sobald Schneeflocken sanft auf die Dächer fallen, Tannenduft und Zimtaromen die Nase umschmeicheln, Frank Sinatra die Ohren stimmlich umgarnt und irgendwo im Hintergrund das unverwechselbare Knirschen von Glasscherben erklingt, weil ein gewisser New Yorker Cop barfuß durch ein Hochhaus kämpft, dann weiß man: Es ist wieder Weihnachten. Und damit sind einmal im Jahr sämtliche Klischees und abgenutzte Witze legitim und en vogue. So wird auch gerne „Stirb langsam“ in jeder halb-ernsten Weihnachtsdebatte als „eigentlich bester Weihnachtsfilm aller Zeiten“ ins Feld geführt. Aber dieser Witz hält sich so zäh, weil er stimmt: Kaum ein anderer Actionfilm atmet so viel Feststimmung wie John McClanes blutiger Adventskampf gegen Terroristen.

Denn hinter all den Kugeln, Scherben und markigen Sprüchen steckt ein klassisches Weihnachtsmotiv: Ein Mann versucht, seine Familie am Fest der Liebe zusammenzubringen – und muss dafür buchstäblich durch die Hölle. Zwischen Lichterketten, Firmenfeier und Weihnachtsbäumen entfaltet sich ein Heldenmärchen mit Bleikugelhagel, das das Herz genauso erwärmt wie Glühwein. Und spätestens, wenn McClane am Ende barfuß, zerkratzt, aber triumphierend das Fest rettet und mit Sinatras „Let it Snow“ in den verdienten Feierabend chauffiert wird, versteht man, warum dieser Film jedes Jahr aufs Neue unter dem Weihnachtsbaum landet.

Im zweiten Teil wird’s dann noch winterlicher – mehr Schnee, mehr Chaos, mehr McClane. Diesmal zwischen vereisten Landebahnen, durchgeknallten Söldnern und einem Flughafen, der zum explosivsten Adventskalender der Filmgeschichte wird. Ein doppelter Feiertagsklassiker für alle, denen „stille Nacht“ zu still ist.

16
Jan.
2026
Freitag, 16. Januar 2026 15:30 - Sonntag, 18. Januar 2026 17:00
Die Filmbüchse der Pandora – vierte verkommene ÖffnungSchreck lass nach! Die Büchse geht wieder auf – und was da

Die Filmbüchse der Pandora – vierte verkommene Öffnung

Schreck lass nach!

Die Büchse geht wieder auf – und was da herausquillt, sollte besser im Dunkeln bleiben!

Zum vierten Mal öffnet sich im KommKino Nürnberg die Filmbüchse der Pandora und speit ein Wochenende lang alles aus, was die Welt des B-Films, Grindhouse-Kinos und analogen Wahnsinns zu bieten hat.

Schund, Schätze und Schockmomente – handverlesen aus den Untiefen der Filmarchive, präsentiert auf ehrlichen 35mm-Kopien (plus ein paar digital entgleiste Absonderlichkeiten). Vom verstrahlten Science-Fiction-Debakel bis zum Action-Desaster mit Herz – hier darf das Zelluloid noch knistern, die Farben brennen und der Ton kratzt genau da, wo’s weh tut.

Wer Kino liebt, weil es wild, schmutzig und unberechenbar ist – herzlich willkommen bei der vierten verkommenen Öffnung der Filmbüchse der Pandora!

Freitag, 16.01.2026

15:30 Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt
(US, 1986, deutsche Kinofassung, 35mm)

20:00 Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts
(US, 1985, deutsche Kinofassung, 35mm)

22:15 Superman IV – Die Welt am Abgrund
(US/GB, 1987, deutsche Kinofassung, 35mm)

00:15 Midnight Movie: Space Truckers
(US/GB, 1996, deutsche Fassung, digital)

Samstag, 17.01.2026

13:00 Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer
(JP, 1966, deutsche Kinofassung, 35mm)

15:15 Robot Monster – in 3-D
(US, 1953, Originalfassung, digital)

20:00 Supervixens – Eruption
(US, 1975, deutsche Kinofassung, 35mm)

22:15 Sunshine Reggae auf Ibiza
(DE, 1983, deutsche Kinofassung, digital)

00:15 Midnight Movie: Das Schweigen der Hammel
(US/IT, 1994, deutsche Fassung, digital)

Sonntag, 18.01.2026

13:00 Gigant des Grauens
(US, 1958, deutsche Kinofassung, 35mm)

14:45 Die Reise zur Insel des Grauens
(ESP, 1981, deutsche Kinofassung, 35mm)

17:00 Krieg der Eispiraten
(US, 1984, deutsche Fassung, digital)

Beschreibungen der einzelnen Filme unter Spielzeiten.

Einzelticket: 6,- €
Dauerkarte: 54,- €
Dauerkartenreservierung unter: reservierung@kommkino.de

16
Jan.
2026
Freitag, 16. Januar 2026 15:30
Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt  (US, 1986, deutsche Kinofassung, 35mm)

Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt 

(US, 1986, deutsche Kinofassung, 35mm)

16
Jan.
2026
Freitag, 16. Januar 2026 20:00
Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts US, 1985, deutsche Kinofassung, 35mm

Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts

US, 1985, deutsche Kinofassung, 35mm

16
Jan.
2026
Freitag, 16. Januar 2026 22:15
Superman IV - Die Welt am Abgrund US/GB, 1987, deutsche Kinofassung, 35mm

Superman IV - Die Welt am Abgrund

US/GB, 1987, deutsche Kinofassung, 35mm

17
Jan.
2026
Samstag, 17. Januar 2026 00:15
Midnight Movie: Space Truckers US/GB, 1996, deutsche Fassung, digital

Midnight Movie: Space Truckers

US/GB, 1996, deutsche Fassung, digital

17
Jan.
2026
Samstag, 17. Januar 2026 13:00
Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer JP, 1966, deutsche Kinofassung, 35mm

Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer

JP, 1966, deutsche Kinofassung, 35mm

17
Jan.
2026
Samstag, 17. Januar 2026 15:15
Robot Monster – in 3-D US, 1953, Originalfassung, digital

Robot Monster – in 3-D

US, 1953, Originalfassung, digital

17
Jan.
2026
Samstag, 17. Januar 2026 20:00
Supervixens – Eruption US, 1975, deutsche Kinofassung, 35mm

Supervixens – Eruption

US, 1975, deutsche Kinofassung, 35mm

17
Jan.
2026
Samstag, 17. Januar 2026 22:15
Sunshine Reggae auf Ibiza DE, 1983, deutsche Kinofassung, digital

Sunshine Reggae auf Ibiza

DE, 1983, deutsche Kinofassung, digital

18
Jan.
2026
Sonntag, 18. Januar 2026 00:15
Midnight Movie: Das Schweigen der Hammel US/IT, 1994, deutsche Fassung, digital

Midnight Movie: Das Schweigen der Hammel

US/IT, 1994, deutsche Fassung, digital

18
Jan.
2026
Sonntag, 18. Januar 2026 13:00
Gigant des Grauens US, 1958, deutsche Kinofassung, 35mm

Gigant des Grauens

US, 1958, deutsche Kinofassung, 35mm

18
Jan.
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Sonntag, 18. Januar 2026 14:45
Die Reise zur Insel des Grauens ESP, 1981, deutsche Kinofassung, 35mm

Die Reise zur Insel des Grauens

ESP, 1981, deutsche Kinofassung, 35mm

18
Jan.
2026
Sonntag, 18. Januar 2026 17:00
Krieg der Eispiraten US, 1984, deutsche Fassung, digital  

Krieg der Eispiraten

US, 1984, deutsche Fassung, digital

 

19
März
2026
Donnerstag, 19. März 2026 21:15 - Sonntag, 22. März 2026 23:50
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24
Apr.
2026
Freitag, 24. April 2026 21:15 - Sonntag, 26. April 2026 16:00
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06
Mai
2026
Mittwoch, 6. Mai 2026 21:15 - Sonntag, 10. Mai 2026 21:15
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