Das KommKino widmet dem britischen Regisseur Ken Russell eine Retrospektive.
Russell zählt bis heute zu den eigenwilligsten Filmemachern des internationalen Kinos. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen klassischer Musik, literarischen und religiösen Stoffen und einer Bildsprache, die bewusst überzeichnet, dabei körperlich und oft grotesk ist. Zu bestaunen ist das auch in Gothic, den wir am Dienstag (20.01. / 21:15 Uhr) und Mittwoch (21.01. / 21:15 Uhr) zeigen - ein wunderbarer Grusel-Trip!
Am Freitag (23.01. / 21:15 Uhr) und Samstag (24.01. / 21:15 Uhr) legen wir Tommy nach. Dabei handelt es sich um eine optisch und akustisch orgiastische, zuweilen gewalttätige Verfilmung der gleichnamigen Rock-Oper von „The Who“.
Am Donnerstag (22.01. / 21:15 Uhr) flimmert American Diner über unsere Leinwand. Dabei handelt es sich um Barry Levinsons („Rain Man“, „Enthüllung“) präzise beobachtetes Porträt einer Gruppe Anfangzwanziger, die feststeckt zwischen Jugend und Erwachsenenleben. Der Film spielt in einem knappen Zeitraum um Weihnachten 1959 in Baltimore. Sechs alte Schulfreunde treffen sich, sie diskutieren über Beziehungen, Musik, Football und ihre Zukunft. Aus diesen Momenten entsteht ein Bild einer Generation, die sich erwachsen nennen soll, aber noch keinen Platz im Leben gefunden hat.
Wir sehen uns!
Euer KommKino