KommKino-Programm zum Comicsalon 2026
Der zweijährlich stattfindende Comicsalon, der wieder vom 4. bis 7.6. in Erlangen steigt, ist das größte Comicfestival im deutschsprachigen Raum. Zusätzlich findet im Künstlerhaus die Ausstellung „Schurken & Helden“ statt. Gründe genug für das KommKino, das dieser in Deutschland noch immer oft unterschätzten Kunstform schon lange zugeneigt ist, ein buntes Comic-affines Programm zu schnüren.
Am Mittwoch (03.06. / 21:15 Uhr) zeigen wir Ralph Bakshis Cool World. In seiner Mischung aus Realfilm und Zeichentrickabenteuer lässt er auf die klassischen Verlierertypen der Schwarzen Serie ein atemloses tricktechnisches Pandämonium los.
In American Pop erzählt Bakshi die Geschichte einer musikbegeisterten Familie über vier Generationen und fast 100 Jahre hinweg. Bei uns zu sehen am Donnerstag (04.06. / 21:15 Uhr).
Captain Berlin versus Hitler erzählt wird die Geschichte von Hitlers Leibärztin Ilse von Blitzen, die den Führer (bzw. dessen Gehirn) im Jahre 1973 wieder zum Leben erweckt. Jörg Buttgereits aufwändig ausgestattetes, auf seinem gleichnamigen Hörspiel basierendes Bühnenstück wurde im November 2007 in Berlin aufgeführt und vom Publikum begeistert gefeiert. Thilo Gosejohann („Captain Cosmotic“, „Operation Dance Sensation“, „Comedystreet“) war mit drei Kameras dabei und verwandelte das Material in ein farbenfrohes Superhelden-Science-Fiction-Horrorspektakel inklusive zusätzlicher Filmschnipsel und Comic-Effekte. Bei uns seht ihr die fantastische Trash-Wundertüte am Freitag (05.06. / 21:15 Uhr).
Gemeinsam mit SprachKrach präsentieren wir am Samstag (06.06. / 21:15 Uhr) ALTMETALL, einein Kurzfilm-Abend von und mit Jörg Buttgereit, Matthias Egersdörfer, Claudia & Olaf Enke, Steff Murschetz, Cherima Nasa, Irma Stolz und Peter Engl. In Ketten geschmiedet von Achim Schnurrer. Ein irrer, wirrer Abend zwischen Kunst und Trash, Poesie und Panik.
In der TUESDAY TRASH NIGHT (02.06. / 21:15 Uhr) geistert Mystor - der Todesjäger II über unsere Leinwand. Als „Deathstalker II“ im Jahr 1987 erschien, hatte das Sword-&-Sorcery-Genre seinen Zenit längst überschritten. Umso bemerkenswerter ist der Weg, den Regisseur Jim Wynorski (später vor allem bekannt für seine Erotik Thriller) einschlägt: Statt die raue Barbarenkulisse bierernst fortzuführen, verwandelt er sie in eine augenzwinkernde Abenteuerkomödie voller Slapstick, Selbstironie und hemmungsloser B-Film-Energie.
Wir sehen uns!
Euer KommKino