Wir alle kennen die „X-Files“, in denen Fox Mulder und Dana Scully als FBI-Agenten die besonders mysteriösen Fälle aufklären müssen, die sich auch mal um UFOs, Paranormalität, Geister und Regierungsverschwörungen drehen. Was aber sind die „Necro Files“, von denen dieser Film berichtet? Genaueres dazu wüssten sicherlich die beiden Detectives Manners und Sloane zu berichten, die es hier mit einem wahrhaftigen Übergegner zu tun bekommen, der alles in den Schatten stellt…Der Übergegner heißt Logan, ist völlig durchgeknallt und ein Serienkiller, der Frauen aufs Grausamste tötet und mit ihnen Dinge anstellt, denen Jörg Buttgereit mit „Nekromantik“ und dessen Fortsetzung zwei ganze Filme widmete. Nun könnte dem Schrecken ein Ende gesetzt werden, als einer der Detectives den Psychopathen in die ewigen Jagdgründe befördert – wenn denn die Jagdgründe auch ewig wären und nicht irgendwelche Satanisten ihres Weges kämen, um aus dem Serienkiller einen Zombie-Serienkiller mit überdimensioniertem blauen Weißwurst-Schwanz zu machen…Es steht außer Frage: Die Regeln des guten Geschmacks werden in dieser 1997 inszenierten Billig-Amateur-Splatter-Komödie von Matt Jaissle, hier gleichzeitig auch Komponist, Kameramann und Schnittmeister, und seinen Drehbuchautoren Todd Tjersland („Faces of Gore“) und Sammy Shapiro zu Grabe getragen. Nicht einmal die deutsche Pornodarstellerin Nicole Tanja Hilbig lässt sich darin für ihren Kurzauftritt unter ihrem Pseudonym Dru Berrymore listen, sondern als Drew Burymore, und im Hintergrund werkeln Leute mit Namen wie Jilian Anderson und Dana Duchovny mit. Gewidmet: Joe D’Amato. Müssen wir weitermachen?